
Forschung
Unsere Neuroimaging-Gruppe ist auf die Analyse des individuellen Gehirns mithilfe der resting-state funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) spezialisiert. Unsere Forschung konzentriert sich darauf, Veränderungen der funktionellen Gehirnvernetzung im Vergleich zu großen gesunden Referenzkohorten zu erkennen und zu quantifizieren. Ziel ist die Entwicklung bildgebender Biomarker für Diagnostik, Prognoseeinschätzung und Therapiemonitoring bei neurologischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen.
Zu unseren zentralen Forschungsschwerpunkten zählen die Neuroonkologie, insbesondere Gliome, sowie neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson. In diesem Zusammenhang haben wir den Dysconnectivity Index (DCI) entwickelt, einen neuartigen bildgebenden Marker zur Beurteilung von Netzwerkstörungen auf individueller Patientenebene, der enge Zusammenhänge mit Tumorgrad, kognitiver Leistungsfähigkeit und dem Ansprechen auf Therapien zeigt.
Darüber hinaus untersuchen wir die funktionelle Konnektivität bei neurodegenerativen Erkrankungen, analysieren, wie Netzwerkstörungen zum Krankheitsverlauf beitragen, und erforschen KI-basierte Algorithmen zur Auswertung großskaliger neurobildgebender Datensätze.
Unser interdisziplinäres Team aus Radiologen, Neurobiologen, Psychologen, Ingenieuren sowie Datenwissenschaftlern arbeitet gemeinsam daran, eine neue Generationen der Neurobildgebung für eine personalisierte Diagnostik und Therapieunterstützung zu entwickeln.
